Trinitatiskirche in Lingen ist „Kirche des Monats“ im März
Vom Beschluss 1954 zum Bau der Trinitatiskirche bis zur Einweihung am 3. Advent 1955 brauchten die Verantwortlichen gerade mal ein Jahr und vier Wochen.
Seit 1952 versammelte sich die Gemeinde in einem Klassenzimmer der Grundschule Matthias-Claudius. Die Gemeindemitglieder waren zu 95 Prozent Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Am 26.11.1954 beschließen die Kirchenvorstände der evang.-luth. Kirchengemeinde Lingen (später Kreuzkirchengemeinde) in der Siedlung Heukamps-Tannen eine neue Kirche zu errichten. Mit der Gründung des Kirchbauvereins am 03.02.1955 und der Grundsteinlegung am 05.06.1955 nimmt die Geschichte der Trinitatiskirchengemeinde zu Lingen Gestalt an. Nur sechs Monate später, am 3. Adventsonntag, dem 18.12.1955 konnte die Einweihung der Trinitatiskirche erfolgen. Der rechteckige Saalbau der Architekten Werner Zobel aus Nordhorn und Günther Buddenhagen aus Bad Bentheim mit seinem zeltförmigen Innenraum seinen holzverschachtelten Deckenflächen sowie seinen Rechteckfenstern an den Längsseiten wirkt hell und freundlich. Nordwestlich der Kirche strebt ein freistehender Glockenturm bekrönt mit einem Kreuz nach oben. In der Kirche befindet sich ein schlichter Altar aus Sandsteinblöcken. Über ihm hängt ein Mosaikmedaillon des Künstlers Peter Greve aus Krähen (Hand, Taube, Lamm Gottes mit Kreuz und Kelch). Gleich zwei Partnerschaften pflegt die Trinitatisgemeinde – einmal mit der ev.-luth. Schwartenberg-Gemeinde in Neuhausen im Erzgebirge und einmal mit der ev.-luth. Gemeinde in Kondoa in Tansania.
Seien Sie herzlich eingeladen, die Trinitatiskirche zu entdecken und vom bunten Gemeindeleben zu hören am Sonntag, den 23.03.2025 um 15.00 Uhr (Birkenallee/Jägerstraße, Lingen) und zum anschließenden Gespräch bei Kaffee und Kuchen.